La Trobe University

Ein Profil

Kirsten MacLeod


Als deutschsprechende Mitarbeiterin des "La Trobe University Auslandsamtes" bekomme ich oft Emails, in denen z.B. gefragt wird: "Wie es denn da so an der La Trobe Uni ist und was einen da wohl erwarten wird, wenn man sich dort zum studieren entscheidet?" Tja, wie kann ich wohl La Trobe am Besten beschreiben...? Die Uni ist vor allem sehr freundlich; so sagen jedenfalls die Studenten jedes Jahr in den nationalen "Graduate Satisfaction Surveys". Das (Lehr)PersonalStudentenVerhältnis ist ausgezeichnet und es gibt hier viele sog. 'Student Support Services', um die etwa 22.000 Studenten zu betreuen.

La Trobe bietet eine reiche Auswahl von interessanten Studienrichtungen und Fächern an und ist bekannt für seine Schwerpunkte in so verschiedenen Gebieten wie Lateinamerikanistik und Fußorthopädie. Die Studenten kommen aus aller Welt und auch unter den australischen Studenten ist eine interessante soziale bzw. kulturelle Vielfalt zu sehen.

Das Campus in Bundoora wurde etwa 1964 angelegt und liegt nicht zu weit vom Stadtzentrum entfernt (15 Kilometer, d.h. etwa 45 Minuten mit dem Bus oder der Straßenbahn). Es besteht ein breites Angebot von Unterbringungsmöglichkeiten auf dem Universitätsgelände, aber man kann natürlich auch in den angrenzenden Vororten verhältnismäßig billig leben oder sogar im Stadtzentrum eine nette WG finden. Der Campus ist ziemlich groß (über 200 Hektar!) und sehr grün, er hat ein sogenanntes 'Grabensystem' und sogar ein eigenes Wildlife Reserve, in dem australische Tiere (z.B. Känguruhs) zuhause sind. Obwohl im Agora (Zentrum des Campus) immer viel los ist, findet man wegen der vielen Grünflächen immer eine ruhige Ecke, in der man pauken und ein bißchen relaxen kann.

Charles La Trobe war der erste Gouverneur vom Bundesstaat Victoria (ab 1851) dessen Einfluß, in der Hauptstadt Melbourne, heutzutage immer noch zu bestaunen ist. Er hat z.B. viele wunderschöne Gärten angelegt, die erste Universität gegründet, Krankenhäuser gebaut und vieles mehr.

Ich hoffe ich konnte einen ersten Eindruck vermitteln und die Fragen beantworten, die üblicherweise als Erstes gestellt werden.

Kirsten MacLeod